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Der Mythos «PdG» ist um ein Kapitel reicher

Die Patrouille des Glaciers 2018 ist vorbei. Rund 4800 Läuferinnen und Läufer haben am härtesten Skitouren-Wettkampf der Welt teilgenommen. Der Anlass wäre ohne tatkräftige Unterstützung der Schweizer Armee nicht möglich gewesen – erst recht nicht bei den vorherrschenden Wetterbedingungen. Rund 2000 Armeeangehörige waren für das Gelingen des legendären Skitourenlaufs verantwortlich.

24.04.2018 | Kommunikation Verteidigung

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Die Patrouille des Glaciers belegt die Leistungsfähigkeit der Schweizer Armee. Im Bild: der Verpflegungsposten La Barma auf 2458 Metern über Meer. Bilder: PdG/VBS/DDPS

Sie ist ein Rennen der Superlative: die Patrouille des Glaciers (PdG). Der härteste Wettkampf im Skialpinismus der Welt führt auf der Langstrecke von Zermatt nach Verbier über 110 Leistungskilometer. Auch die Kurzstrecke mit 53 Leistungskilometern ist noch immer nahrhaft für die rund 4800 Teilnehmenden. An der diesjährigen Auflage fielen gleich beide Streckenrekorde, jener der Männer wie auch jener der Frauen. Auch die Wetterbedingungen waren rekordverdächtig: In den höheren Abschnitten der Strecke lag meterweise Schnee, was die Vorbereitungen erschwerte. Dafür massen die Organisatoren an den beiden Renntagen ungewohnt hohe Temperaturen.

Es ist klar: Ohne militärische Unterstützung kann das Rennen nicht durchgeführt werden. Das Kommando PdG unter Oberst Max Contesse koordiniert in der Kaserne Sion die Vorbereitungen und die Durchführung. Er, der dieses Jahr die PdG das letzte Mal verantwortet hat, betonte die Ausbildungsfunktion des Anlasses. Sein Stab erhalte die Möglichkeit, sein Wissen in einem realen Einsatz umzusetzen: «Wir müssen alles sorgfältig planen. Denn alles muss von einem Tag auf den anderen klappen. Wir können nicht wie bei einer Übung einfach nochmal von vorne beginnen, wenn etwas nicht funktioniert.» Ausserdem sei die PdG ein geeignetes Beispiel für den Verbund verschiedener Truppenteile, von der Infanterie über die Gebirgsspezialisten bis zu den Fachleuten eines Richtstrahlbataillons.

Unentbehrliche Telematik-Spezialisten

Die Netze und die Richtstrahlverbindungen für die Übermittlung von Daten und Sprache zu Patrouillen und Helfern bilden das Fundament für die Vorbereitung und die Durchführung der PdG. Dafür standen Angehörige des Richtstrahlbataillons 21 im Einsatz, das mit Spezialisten der Führungsunterstützungsbasis und militarisierten Mitarbeitern der Swisscom für die Signalübertragung zuständig war. Die Telematik-Spezialisten überwachten in Sion die Verbindungen zu den Höhenstandorten. Sie bauten zudem drei Kommunikationsnetze auf. Eines ermöglichte die Schliessung der Lücken des Handynetzes zwischen Zermatt und Verbier. Ein zweites Netz diente der elektronischen Verfolgung der Rennteilnehmer. Es war fähig, im Notfall mittels Kreuzpeilung zielsicher einen Sender anzupeilen. Hinzu kam das Netz für den Betriebsfunk. Für das PdG-Kommando hat die Sicherheit höchste Priorität, betont Major Jan Krähenbühl, Chef Operationen des Ristl Bat 21: «Wenn die Verbindungen zu den Patrouillen unterbrochen sind, kann das Rennen nicht starten oder wird unterbrochen.» Sie seien dafür zuständig, dass alles funktioniere. Das Material an den Höhenstandorten müsse oft repariert ausgetauscht werden, weil es rasch feucht werde oder gefriere.

Der Mann im mobilen Tower

Ebenfalls zentral für das Gelingen des Anlasses ist die Logistik. Weit über 200 Tonnen Material – Stangen zur Markierung der Strecke, Zelte für die Streckenposten, Lebensmittel, Generatoren, Treibstoff, Heizungen, mobile Toiletten – müssen aus dem Tal zu den Posten im Hochgebirge gebracht werden. Bis zu 350 Personen sind an den verschiedenen Höhenstandorten stationiert. Sie müssen mitunter mehrere Tage in provisorischen Unterkünften ausharren, bevor sie abgelöst werden. Lastwagen fahren das Material während mehreren Wochen täglich auf die provisorische Helikopterbasis im Weiler Satarma (1900 M.ü.M.) bei Arolla. Die Helikopter werden nacheinander beladen und fliegen ihre Touren auf die Standorte. Deren höchster, jener auf dem Tête Blanche, auf rund 3650 Metern Höhe. Rund ein Dutzend Piloten und rund 20 Mechaniker werden für den Einsatz nach Satarma eingeflogen. Oberstleutnant im Generalstab Patrick Voutaz leitet seit neun Jahren die Basis. Er koordiniert die Flugbewegungen von einem gelben mobilen Tower aus, einem Spezialfahrzeug mit einer erhöhten Kanzel. «Satarma ist für die Logistik matchentscheidend, das logistische Herz der Patrouille des Glaciers», hält Voutaz fest.

Gesucht: Genug Betten für alle

Die Logistik an den Standorten stellen die Basen in Zermatt, Verbier und Arolla sicher. Im alten Hotel Kurhaus oberhalb des Dorfes ist die Basis Arolla eingerichtet. Dessen neuer Kommandant Cédric Dubuis war darum besorgt, dass die Vorbereitungen auf den Höhenstandorten vorangingen. «Wir müssen die Strecke sichern und den Schnee räumen, um die Aufstellung der Kontrollposten zu ermöglichen», so Dubuis. Auch war sein Team darum bemüht, dass im Tal die Rahmenbedingungen für die Teilnehmer und eingesetzten Militärs stimmten. Dies beinhaltete die Infrastruktur, wie das grosse Verpflegungszelt für das Abendessen und das Frühstück vor dem Rennen, die Einrichtung der Durchgangszone für die Langstrecke und des Startbereichs für das Kurzrennen gleich nebenan, die Transporte der Teilnehmer zum Start sowie die Beschaffung von Unterkünften für alle Beteiligten. «Wir sind hier in einem Seitental. Ich muss Betten für 1200 Teilnehmer und Schlafplätze für unsere Soldaten finden. Das ist nicht an einem einzigen Ort möglich.» Die Armeeangehörigen wurden darum auf die vier Hotels in Arolla sowie auf mehrere Ferienhäuser und Pensionen verteilt.

Die Bilanz des Kommandanten PdG nach dem Rennen war positiv. Oberst Max Contesse  hob insbesondere hervor, dass die Vorbereitungsarbeiten trotz der Herausforderungen durch die schwierigen Wetterverhältnisse planmässig abgeschlossen wurden. Dies führte er vor allem auf das grosse Engagement der Truppen zurück. Mit dem Abschluss der PdG 2018 gibt es auch einen Führungswechsel: Oberst Max Contesse, der den Stab PdG seit 2013 kommandiert hat, geht nun in den Ruhestand. An seiner Stelle übernimmt Oberst im Generalstab Daniel Jolliet, aktuell Chef Einsatz- und Laufbahnsteuerung der Armee, das Kommando.

«PdG»: Ein nationaler Traditionsanlass

Die Patrouille des Glaciers («PdG») ist der bedeutendste Wettkampf im Ski-Bergsteigen der Welt. Sie findet alle zwei Jahre statt und ist der grösste Einsatz für die Helikopter der Luftwaffe. Aus Sicherheitsgründen werden die Starts der insgesamt 1600 Dreier-Seilschaften auf zwei Renntage und zwei Strecken verteilt – ein kürzerer Parcours von Arolla nach Verbier und ein langer von Zermatt nach Verbier. Bei der Ausgabe 2018 waren rund ein Sechstel der Teilnehmenden Frauen. Etwa 500 Seilschaften waren Militärpatrouillen. Diese haben bei der Verteilung der Startplätze traditionell Vorrang. Hinzu kommen gegen 50 Teams ausländischer Streitkräfte. Seit der ersten Durchführung 1943 organisiert die Schweizer Armee den Wettkampf. Er wurde ins Leben gerufen, um die Einsatzfähigkeit, Ausdauer und Widerstandkraft der Schweizer Gebirgstruppen zu demonstrieren. Nach einem Unglück mit Todesopfern 1949 wurde die PdG verboten und erst 1984 wieder aufgenommen. Die «Haute Route» zwischen Zermatt und Verbier war allerdings schon zuvor bekannt. Damals mussten die Reisenden vier Tage für die Strecke veranschlagen. Heute brauchen die schnellsten Teams für die Strecke weniger als sechs Stunden.

Bilanz 2017 der Fachstelle Extremismus in der Armee

Bern, 23.04.2018 – Die Fachstelle Extremismus in der Armee befasste sich 2017 mit 42 Meldungen und Anfragen. Vorwiegend wurden Hinweise auf mutmasslichen Rechtsextremismus gemeldet. Meldungen über mutmasslichen dschihadistisch motivierten Extremismus waren rückgängig.

Im Jahr 2017 wurden bei der Fachstelle Extremismus in der Armee 42 Meldungen und Anfragen eingereicht. Mutmasslicher Rechtsextremismus machte dabei mit rund zwei Dritteln die überwiegende Mehrheit der gemeldeten Hinweise und ersuchten Beratungen aus. Erstmals seit 2013 ging die Zahl der Hinweise auf möglichen dschihadistisch motivierten Extremismus deutlich zurück. Insgesamt lag die Zahl der Meldungen und Anfragen leicht über dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Gegenüber dem Vorjahr zeigt das Gesamtbild keine bedeutsamen Abweichungen auf. Hauptsächlich wurden Einzelfälle gemeldet. Sicherheitsgefährdende Vorkommnisse blieben aus.

Nach wie vor bilden Aufklärung und Bewusstseinsbildung einen wichtigen Grundstein der Extremismusprävention in der Armee. Die Fachstelle führte 14 Sensibilisierungs- und Schulungsanlässe durch, an welchen ca. 1‘000 Kader der Armee und Mitarbeitende des VBS teilnahmen.

weiterführende Informationen

Adresse für Rückfrage

Daniel Reist
Armeesprecher
+41 58 464 48 08

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Beförderungen im Offizierskorps

Bern, 19.04.2018 – Mit Wirkung ab 1. April 2018

Zum Oberst i Gst

Oppliger Christian, 1066 Epalinges VD
Rüegsegger Adrian, 3800 Matten b. Interlaken BE
Schelling Matthias, 3324 Hindelbank BE
Tarnutzer Werner, 6375 Beckenried NW

Zum Oberst

Goy Stéphane, 1162 St-Prex VD

Zum Oberstleutnant i Gst

Gironde Alexandre, 3054 Schüpfen BE
La Nave Fabio, 8475 Ossingen ZH
Steiner Jan, 3280 Murten FR
Zimmermann Philipp, 1700 Fribourg FR

Zum Oberstleutnant

Bührer Thomas, 4554 Etziken SO
Bürgi Markus, 8254 Basadingen TG
Gamper Maurus, 5621 Zufikon AG
Herklotz Roberto, 6900 Lugano TI
Isler Philipp, 5603 Staufen AG
Marcionetti Gianni, 6500 Bellinzona TI
Mauron Nicolas, 1796 Courgevaux FR
Müller Daniel, 1223 Cologny GE
Roch François, 1166 Perroy VD
Ryf Marc, 5724 Dürrenäsch AG
Schläpfer Christian, 8320 Fehraltorf ZH
Zeltner Thomas, 8545 Rickenbach ZH

Zum Major

Crettaz Nicolas, 9100 Herisau AR
Dyens Alexandre, 1012 Lausanne VD
Flückiger Nicolas, 8180 Bülach ZH
Gerber Michel, 1852 Roche VD
Graa Numa, 1008 Jouxtens-Mézery VD
Gyger Pascal, 3012 Bern BE
Hug Willi, 6374 Buochs NW
Lüthy Michael, 5643 Sins AG
Uhr Karin, 6042 Dietwil AG

Zum Hauptmann

Aebersold Alexander, 7500 St.Moritz GR
Aubry Quentin, 2340 Le Noirmont JU
Barman Yusuf, 9000 St. Gallen SG
Bleisch Pius, 8474 Dinhard ZH
Branchina Lorena, 7000 Chur GR
Brunner Alex, 3612 Steffisburg BE
Chardonnens Jean-Côme, 1870 Monthey VS
Dhif Yassine, 1723 Marly FR
Fedi Remo, 8472 Seuzach ZH
Fritzmann Nico, 8303 Bassersdorf ZH
Gauch Michel, 8105 Watt ZH
Gebauer Lukas, 8608 Bubikon ZH
Gubser Thomas, 8707 Uetikon am See ZH
Guggisberg Stefan, 8125 Zollikerberg ZH
Höhn Matthias, 8406 Winterthur ZH
Imholz Yves, 4852 Rothrist AG
Jermann Anthony, 4242 Laufen BL
Lehmann Sandro, 6047 Kastanienbaum LU
Luterbacher Lukas, 6340 Baar ZG
Malgioglio Gabriel, 1110 Morges VD
Piller François, 1752 Villars-sur-Glâne FR
Ramsebner Marc, 3177 Laupen BE
Roos Nicolas, 6020 Emmenbrücke LU
Rüegsegger Tobias, 8156 Oberhasli ZH
Rusterholz Florian, 8805 Richterswil ZH
Sajic Zelimir Braco, 3600 Thun BE
Sonder Thimo, 5412 Gebenstorf AG
Staub Kevin, 6010 Kriens LU
Tschümperlin Dominic, 1700 Fribourg FR
Verdun Dominique, 6003 Luzern LU
Wagner Michael, 9200 Gossau SG
Wernli Dorian, 4133 Pratteln BL
Zbären Adrian, 3128 Rümligen BE

Zum Oberleutnant

Baggenstos Kevin, 8046 Zürich ZH
Baumann Sandro, 3018 Bern BE
Baumgartner Dieter, 8942 Oberrieden ZH
Ehrensperger Gian, 8484 Weisslingen ZH
Erb Thomas, 8459 Volken ZH
Filliger Roman, 6370 Stans NW
Gattlen Joel, 5600 Lenzburg AG
Gebauer Thomas, 8340 Hinwil ZH
Hämmerli Felix, 8032 Zürich ZH
Helbling Jeremy, 7502 Bever GR
Hotz Felix, 8570 Weinfelden TG
Jordan Virginie, 2300 La Chaux-de-Fonds NE
Klausmann Tobias, 8884 Oberterzen SG
Lindt Julian, 8006 Zürich ZH
Lutz Philippe, 8810 Horgen ZH
Nalbantis Amadeo, 8400 Winterthur ZH
Nold Caspar, 4053 Basel BS
Petitpierre Fernando, 8802 Kilchberg ZH
Schwab Patrick, 8610 Uster ZH
Schwarber Jürg, 9443 Widnau SG
Späh Moritz, 8037 Zürich ZH
Sutter Lewin, 9205 Waldkirch SG
Trabi Morad, 8700 Küsnacht ZH
Wolf Nikolas, 8005 Zürich ZH
Wunderlin Dennis, 5102 Rupperswil AG
Zuber Gabriel Demian, 3067 Boll BE
Zürcher Mikaël, 2610 Mont-Crosin BE

Adresse für Rückfrage

VBS Kommunikation
Bundeshaus Ost
CH – 3003 Bern

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Gute Bedingungen am ersten Renntag der Patrouille des Glaciers

19.04.2018 | Kommunikation Verteidigung

Rund 4800 Personen aus 28 Ländern, aufgeteilt auf zwei Renntage und zwei Strecken zwischen Zermatt und Verbier, nehmen an der diesjährigen Patrouille des Glaciers teil. In der Nacht auf den Mittwoch ist die erste Runde über die Bühne gegangen. Hinter dem hochalpinen Grossanlass steht die Schweizer Armee als Organisatorin.

 

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Rund 2000 Läuferinnen und Läufer nahmen die diesjährige Patrouille des Glaciers in der ersten Rennnacht unter die Skier.

In der ersten von zwei Rennnächten der diesjährigen Patrouille des Glaciers (PdG) sind am 17. April 319 Dreierteams in Zermatt für die Langstrecke  an den Start gegangen. Bei der Passage in Arolla kreuzten sie jene 396 Mannschaften, welche die Kurzstrecke unter die Skier nahmen. Die Langstrecke von Zermatt nach Verbier geht über 53 Kilometer und einen Gesamtaufstieg von fast 4000 Höhenmetern, vor allem in hochalpinem Gelände. Die Kurzstrecke von Arolla nach Verbier misst 26 Kilometer und umfasst 2000 Meter Steigung.

Am Ende kamen insgesamt 1840 Patrouilleure, also rund 580 Teams, in Verbier an. 112 Teams mussten aufgeben oder wurden disqualifiziert, weil sie die Zeitvorgaben überschritten. Die erste Rennnacht auf der Langstrecke gewann das Team SC Goms mit Matthias Imsand, Markus Julier und Yanick Gundi in 7 Stunden und 7 Minuten. Das beste Damenteam war das Walliser «Team Raiffeisen F1» mit Emily Vaudan, Anne Favre und Vanja Kistler. Das beste Trio in der Kategorie Militär war das Team Heida, ebenfalls aus dem Wallis, mit den Soldaten Achim Zimmermann, Daniel Stoffel und Stefan Kreuzer auf dem neunten Gesamtrang.

Durchführung wäre ohne die Armee unmöglich 

Die diesjährige, 21. Patrouille des Glaciers war von den aussergewöhnlichen Schnee- und Wetterverhältnissen dieses Winters sowie von den hohen Temperaturen in der Rennnacht selbst geprägt. Die Nullgradgrenze war erst auf 3600 Meter erreicht, es herrschte Lawinengefahr der Stufe drei. Die Vorbereitungen hatten mehrere Wochen gedauert und forderten die eingesetzten Truppen sehr stark. «Nur dank einem unermüdlichen und motivierten Einsatz der militärischen und zivilen Helfer konnten wir den Plan einhalten», wie der Kommandant PdG, Oberst Max Contesse, an der Medienkonferenz vom Dienstagnachmittag sagte. «Die Sicherheit ist das wichtigste», betonte Contesse weiter. Und damit war die Sicherheit sowohl der Teilnehmer wie auch der insgesamt 2000 Armeeangehörigen gemeint, welche an verschiedenen Standorten im Wallis und mit unterschiedlichen Funktionen die Durchführung der Patrouille des Glaciers erst ermöglicht haben.

Eine besonders grosse Rolle spielten die Lufttransporte vom Stützpunkt Satarma bei Arolla aus. Drei Superpumas und vier EC-635-Helikopter flogen während fast vier Wochen jeden Tag das militärische Personal ein und bestückten die Posten. Anschliessend flogen sie Tonnen für Tonnen Material auf die vielen kleineren und grösseren Standorte. Die Vorbereitungen seien nicht einfach gewesen. «Das Wetter ist halt, wie es ist. Doch unsere Helikopterpiloten sind auch für schwierige Bedingungen ausgebildet und kommen damit klar», sagte Oberstleutnant Patrick Voutaz, Kommandant der temporären Helikopterbasis.

Die Aufbauarbeiten konnten schliesslich rechtzeitig abgeschlossen werden. Das Rennen fand auf einer gut präparierten Strecke bei guten Wetterbedingungen statt. Die Läufer zeigten sich zufrieden mit den idealen Bedingungen und bedankten sich bei den Organisatoren. Trotz der schwierigen Wettverhältnisse hätten sie gute Bedingungen für das Rennen vorgefunden.

Für die Nacht vom Freitag, 20. April auf den Samstag ist der zweite Durchgang mit denselben Strecken vorgesehen. Eingeschrieben sind 460 Teams mit Start in Zermatt und 407 ab Arolla. Das Kommando der PdG hat den Start wegen der erwarteten hohen Temperaturen aus Sicherheitsgründen an beiden Standorten um eine Stunde vorverschoben. Somit findet der erste Start in Zermatt um 21 Uhr, in Arolla um 2 Uhr statt.

Die Armee hat 2017 5,57 Millionen Diensttage geleistet

Bern, 12.03.2018 – Die Angehörigen der Schweizer Armee leisteten im vergangenen Jahr 5,57 Millionen Diensttage, rund 350’000 Diensttage weniger als 2016. Diese Abnahme ist vor allem auf den Wegfall des dritten RS-Starts zurückzuführen. 211‘865 Diensttage wurden in Einsätzen und für Unterstützungsleistungen erbracht. Die Truppenaufwände beliefen sich auf 199,9 Millionen Franken.

Im Jahr 2017 wurden in der Schweizer Armee 5’569’005 Diensttage geleistet. Gegenüber dem Vorjahr (5’918‘334) wurden damit 349‘329 Tage weniger absolviert. Die Abnahme ist auf den Wegfall des dritten RS-Starts zurückzuführen.

Weniger Diensttage in Einsätzen

In Einsätzen und für Unterstützungsleistungen hat die Schweizer Armee im vergangenen Jahr 211‘865 Diensttage geleistet (Vorjahr: 236’368). Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ein subsidiärer Sicherungseinsatz weniger geleistet wurde (2016: Eröffnung des Gotthard-Basistunnels). Der Beitrag der Armee im Rahmen von Unterstützungsleistungen gemäss der «Verordnung über die Unterstützung ziviler oder ausserdienstlicher Tätigkeiten mit militärischen Mitteln» (VUM) ist mit 33‘442 Manntagen im Vergleich zu 2016 (31’339) leicht angestiegen. Für subsidiäre Sicherungseinsätze wurden im letzten Jahr insgesamt 63‘403 Diensttage geleistet (Vorjahr: 90’652).

Der Leistungsumfang bei den Friedensförderungsdiensten im Ausland liegt mit 114’078 Diensttagen im gleichen Rahmen wie im Vorjahr (114’318). Für die militärische Katastrophenhilfe wurden im letzten Jahr 464 Diensttage erbracht (Vorjahr: 45). Für den Assistenzdienst im Ausland wurden 2017 in drei Einsätzen in Montenegro, Portugal und Italien 478 Diensttage geleistet (2016: 14).

Im Rahmen des Luftpolizeidienstes hat die Schweizer Luftwaffe 36 (2016: 26) «Hot Missions» (Interventionen) geflogen. Zudem wurden 292 (2016: 337) «Live Missions» (Kontrolle von Staatsluftfahrzeugen) durchgeführt.

Weitere Kennzahlen

Die Truppenaufwände (Sold, Verpflegung, Unterkunft, Transporte, Dienstleistungen, Land- und Sachschäden) schlugen 2017 mit 199,9 Millionen Franken zu Buche, 7,3 Millionen Franken weniger als im Vorjahr (207,2 Mio. Franken).

Adresse für Rückfrage

Stefan Hofer
Armeesprecher
058 463 37 41

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SOG begrüsst Planungsbeschluss zur Luftverteidigung

Bern, 9. März 2018 – Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) begrüsst den heute vom Bundesrat gefällten Planungsbeschluss zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und der bodengestützten Luftverteidigung. Der Entscheid überrascht nicht und ist ein gangbarer Weg. Das Volk kann über das fakultative Referendum den Grundsatzentscheid des Bundesrates bewerten. Danach müssen Typenwahl und Anzahl Jets jedoch in der alleinigen Kompetenz des Bundesrates bleiben.

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Inspektionen: Zwischen Farce und Realität

Inspektionen dienen einerseits zur Überprüfung des Ausbildungsstandes und andererseits zur Kontrolle der Grund- und Einsatzbereitschaft. Diese Richtlinie hat sich vom Zeitalter des Soldatenwesens bis heute fortgesetzt, wobei uns die Geschichtsschreibung verdeutlicht, dass bei Inspektionen der Grat zwischen Farce und Realität sehr schmal sein kann …

Artikel ASMZ, erstellt durch Oberstlt i Gst Robert-Peter Eyer

Link zum Artikel

Beförderungen und Mutationen im Oberwalliser Offizierskorps

 

Walliser Bote
Freitag, 02. Februar2018


Link: Artikel

OBERWALLIS | Am 1. Januar 2018 startete die Armee mit umfangreichen organisatorischen Anpassungen im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) in eine neue Ära. Mit dieser Reform will sich die Armee modern und flexibel für die Zukunft ausrichten: Deutliche Verbesserungen in der Bereitschaft, der Kaderausbildung, der Ausrüstung und eine stärkere regionale Ausrichtung sind die vier kernpunkte der WEA. Auch in der neuen Armeeorganisation zeigen Oberwalliser Offiziere ein hohes Engagement und übernehmen neue, herausfordernde Funktionen. Die Oberwalliser Offiziersgesellschaft bedankt sich in einer Mitteilung bei allen Funktionsträgern für die Bereitschaft, mehr für ihr Land und die sicherheit zu leisten, als von ihnen verlangt wird. Sie gratuliert den unten aufgeführten Offizieren zur Beförderung/Mutation und wünscht ihnen in der Ausübung ihrer neuen Funktion viel Erfolg.

Beförderungen

Zum Oberst

Schmid Alexander, Glis

Zum Oberstleutnant

Tannast Richard, Blatten

Zum Major i Gst

Carrozza Dario, Bettmeralp

Zum Major

Bregy Lukas, Visp
Füglistaler Roman, Susten
Gruber Patrick, Grächen
Hildbrand Dario, Naters
Murmann Adrian, Bitsch.

Zum Hauptmann

Aeberhard Kevin, Zermatt
Bittel Emanuel, Salgesch
Bregy Thomas, Naters
Bonani Alain, Naters
Detta Carlo, Naters
Imboden Marco, Glis
Minnig Yannick, Naters

Zum Oberleutnant

Bittel Matthias, Susten
Burgener Raphael, Baltschieder
Coppex Kilian, Mörel
Ebiner Raphael, Ferden
Giroud Yannick, Salgesch
Keller Nicolas, Steg
Schmid Carlo, Bürchen

Zum Leutnant

Amacker Emmanuel Raphael, Eischoll
Brigger Lucien, Naters
Imboden Tizian, Visp
Kalbermatten Patrick, Visp
Rakovic Luca, Grengiols
Tedeschi Kai, Gampel

Ernennungen
Zum Fachoffizier (Oberstleutnant)

Rieder Christian, Wiler

Zum Fachoffizier (Major)

Gundi David, Glis
Schöni Marco, Glis

Zum Fachoffizier (Hauptmann)

Ambord Frank, Glis
Bizeau Patrick, Brig
Furrer Stefan, Visp
Kreuzer Michael, Visp
Kronig Raphael, Ernen

Funktionswechsel der Höheren stabsoffiziere (HSO) und Ehrenmitglieder der OGO

Divisionär Halter Jean-Marc, vom Chef Führungsstab der Armee zum zugeteilten HSO-Chef der Armee (CdA)
Divisionär theler Jean-Paul, vom Chef Führungsunterstützungsbasis (FUB) zum Projektleiter Unterstützungskommando
Brigadier Seewer Germaine wird als Chefin Personelles der Armee bestätigt

Aus der Dienstpflicht entlassen

Oberstleutnant Mathieu Roger, Greich
Major Bellwald Alfons, Wiler
Hauptmann Fux Rainer, Brig
Hauptmann Loretan Willy, Brig
Oberleutnant Anthamatten Matthias, Bitsch
Oberleutnant Biaggi Claudio, Visp
Oberleutnant Blötzer Amadeus, Ferden
Oberleutnant Volken Helmut, Glis
Oberleutnant Zeiter Diego, Eyholz

Das Kommando Militärpolizei im Wallis

Stab Kommando Militärpolizei

Kommandant, Brigadier Schatzmann Hans
Kommandant, Stellvertreter, Oberst i Gst Schalbetter Christophe
Stabschef, Oberst i Gst Mudry André

Einsatzkommando Militärpolizei

Kommandant, Oberst i Gst Haggenmüller Mark
Kommandant Stellvertreter, Major i gst Filliez Raphaël

Einsatzkommando Militärpolizei Sicherheitsdienst

Kommandant, Oberst Balmer Michel
Kommandant Stellvertreter, Oberstleutnant Jahn Matthias

Kommando Kompetenzzentrum Militärpolizei

Kommandant, Oberst i Gst Gaillard Yves
Kommandant Stellvertreter, Oberstleutnant i Gst Eyer Robert-P.

Kommando Militärpolizei Unteroffiziers- und Rekrutenschule 19 (Kdo Mp UOs/rs 19)

Kommandant, Oberst i Gst Zuber Robert
Kommandant Stellvertreter, Oberstleutnant i Gst Salamin Dirk

 

 

F/A-18 – Luftpolizeidienst sichergestellt

Bern, 31.01.2018 – Die Überprüfung der beiden für den Luftpolizeidienst bestimmten F/A-18 Hornet hat keine Beanstandung ergeben. Somit ist der Luftpolizeidienst wieder gewährleistet. Die Kontrolle wird an den restlichen F/A-18 weitergeführt.

Die Entdeckung eines Bruchs an einem Befestigungsscharnier der Landeklappe einer F/A-18C Hornet (VBS-Medieninformation vom 31.01.2018) führte zur Einleitung der Überprüfung aller Flugzeuge. Mit erster Priorität wurden dabei die beiden für den Luftpolizeidienst (LP24) eingesetzten Flugzeuge überprüft. Die Überprüfung konnte Mittwochnachmittag abgeschlossen werden und ergab keine Beanstandung. Somit stehen diese F/A-18 Hornet ab morgen früh wieder uneingeschränkt für Luftpolizeidienste zur Verfügung. Die weiteren im Flugdienst der Luftwaffe eingesetzten F/A-18 sind aktuell in der Kontrolle oder stehen kurz davor. Es wird davon ausgegangen, dass bis am Donnerstagabend alle F/A-18 überprüft sind.

 

Die Überprüfung der Flugtüchtigkeit und -sicherheit ist eine Vorsichtsmassnahme, nachdem am 29.01.2018 anlässlich einer Zwischenflugkontrolle einer F/A-18C Hornet ein Bruch in einem Befestigungsscharnier der Landeklappe entdeckt wurde. Mittels einem speziellen Gerät wurden die Befestigungsscharniere untersucht und überprüft, um in den entsprechenden Bauteilen allfällige Risse zu entdecken. Das in der Fachsprache zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (Non Destructive Inspection) genannte Verfahren ermöglicht auch kleinste Risse festzustellen.

 

Pro Flugzeug beträgt der Arbeitsaufwand inklusive den Vorbereitungsmassnahmen durchschnittlich zwei bis drei Stunden.

 

(C) Schweizer Armee

leadership talks 2018

PDF / Flyer: 85_104_d_Flyer_LeadershipTalks

Programm Donnerstag, 11.01.2018

Die leadership talks beginnen um 13:15 Uhr und enden ca um 17:00 Uhr.
Alle Referate und Podien werden dreisprachig simultanübersetzt.
Nachfolgend unser Programm:

Begrüssung der Teilnehmenden


Leadership Talks 2018

Jürg Stahl
Nationalrat
Nationalratspräsident 2017

Professor Jean-François Manzoni
Präsident IMD Lausanne

Nicole Brandes
Unternehmerin
Denkerin der Zukunft im Business

Professor Stéphane Garelli
Gründer des IMD World Competitiveness Centre
ehemaliger Managing Director des WEF (World Economic Forums)
ehemaliger Managing Director Davos Symposiums

Korpskommandant Daniel Baumgartner
Chef Kommando Ausbildung ab 2018

 


Networking Break


 

Podium: „Future Leadership“

Teilnehmende:

 

Podium: „Nutzen der militärischen Führungsausbildung“

  • Welchen Nutzen hat mir die militärische Führungsausbildung gebracht?
  • Wie kann die Akzeptanz für den Arbeitgeber erhöht werden?
  • Wie stark soll sich die Armee den zivilen Bedürfnissen anpassen?

Teilnehmende:

  • Prof. Jürg Kessler, HTW Chur, Oberst i Gst
  • Roland Leuenberger, Unternehmer, FONTAVIS AG, Oberst i Gst
  • Roger Keller, Mitglied erweiterten Geschäftsleitung Neue Aargauer Bank, ehem Berufsoffizier, Oberst i Gst
  • Daniel Kämpfer, Kämpfer+Co. AG, Geschäftsführer, Oberst
  • Simon Michel, CEO der Ypsomed Holding AG und der Ypsomed Gruppe, Major