Leserbrief im WB

Leserbrief im WB vom 18.12.2018

Im WB vom 11.12.2018 schrieb Thomas Rieder in seinem Kommentar, dass das Verteidigungsbudget weder Mehrwert noch Nachhaltigkeit  generieren würde. Der Präsident der OGO antwortet in einem Leserbrief auf diese nicht zu Ende gedachte Aussage und zeigt auf, warum Investitionen in die Verteidigung als Basis für Sicherheit, Freiheit und somit auch für den Wohlstand der Schweiz unabdingbar sind.

Der Mythos «PdG» ist um ein Kapitel reicher

Die Patrouille des Glaciers 2018 ist vorbei. Rund 4800 Läuferinnen und Läufer haben am härtesten Skitouren-Wettkampf der Welt teilgenommen. Der Anlass wäre ohne tatkräftige Unterstützung der Schweizer Armee nicht möglich gewesen – erst recht nicht bei den vorherrschenden Wetterbedingungen. Rund 2000 Armeeangehörige waren für das Gelingen des legendären Skitourenlaufs verantwortlich.

24.04.2018 | Kommunikation Verteidigung

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Die Patrouille des Glaciers belegt die Leistungsfähigkeit der Schweizer Armee. Im Bild: der Verpflegungsposten La Barma auf 2458 Metern über Meer. Bilder: PdG/VBS/DDPS

Sie ist ein Rennen der Superlative: die Patrouille des Glaciers (PdG). Der härteste Wettkampf im Skialpinismus der Welt führt auf der Langstrecke von Zermatt nach Verbier über 110 Leistungskilometer. Auch die Kurzstrecke mit 53 Leistungskilometern ist noch immer nahrhaft für die rund 4800 Teilnehmenden. An der diesjährigen Auflage fielen gleich beide Streckenrekorde, jener der Männer wie auch jener der Frauen. Auch die Wetterbedingungen waren rekordverdächtig: In den höheren Abschnitten der Strecke lag meterweise Schnee, was die Vorbereitungen erschwerte. Dafür massen die Organisatoren an den beiden Renntagen ungewohnt hohe Temperaturen.

Es ist klar: Ohne militärische Unterstützung kann das Rennen nicht durchgeführt werden. Das Kommando PdG unter Oberst Max Contesse koordiniert in der Kaserne Sion die Vorbereitungen und die Durchführung. Er, der dieses Jahr die PdG das letzte Mal verantwortet hat, betonte die Ausbildungsfunktion des Anlasses. Sein Stab erhalte die Möglichkeit, sein Wissen in einem realen Einsatz umzusetzen: «Wir müssen alles sorgfältig planen. Denn alles muss von einem Tag auf den anderen klappen. Wir können nicht wie bei einer Übung einfach nochmal von vorne beginnen, wenn etwas nicht funktioniert.» Ausserdem sei die PdG ein geeignetes Beispiel für den Verbund verschiedener Truppenteile, von der Infanterie über die Gebirgsspezialisten bis zu den Fachleuten eines Richtstrahlbataillons.

Unentbehrliche Telematik-Spezialisten

Die Netze und die Richtstrahlverbindungen für die Übermittlung von Daten und Sprache zu Patrouillen und Helfern bilden das Fundament für die Vorbereitung und die Durchführung der PdG. Dafür standen Angehörige des Richtstrahlbataillons 21 im Einsatz, das mit Spezialisten der Führungsunterstützungsbasis und militarisierten Mitarbeitern der Swisscom für die Signalübertragung zuständig war. Die Telematik-Spezialisten überwachten in Sion die Verbindungen zu den Höhenstandorten. Sie bauten zudem drei Kommunikationsnetze auf. Eines ermöglichte die Schliessung der Lücken des Handynetzes zwischen Zermatt und Verbier. Ein zweites Netz diente der elektronischen Verfolgung der Rennteilnehmer. Es war fähig, im Notfall mittels Kreuzpeilung zielsicher einen Sender anzupeilen. Hinzu kam das Netz für den Betriebsfunk. Für das PdG-Kommando hat die Sicherheit höchste Priorität, betont Major Jan Krähenbühl, Chef Operationen des Ristl Bat 21: «Wenn die Verbindungen zu den Patrouillen unterbrochen sind, kann das Rennen nicht starten oder wird unterbrochen.» Sie seien dafür zuständig, dass alles funktioniere. Das Material an den Höhenstandorten müsse oft repariert ausgetauscht werden, weil es rasch feucht werde oder gefriere.

Der Mann im mobilen Tower

Ebenfalls zentral für das Gelingen des Anlasses ist die Logistik. Weit über 200 Tonnen Material – Stangen zur Markierung der Strecke, Zelte für die Streckenposten, Lebensmittel, Generatoren, Treibstoff, Heizungen, mobile Toiletten – müssen aus dem Tal zu den Posten im Hochgebirge gebracht werden. Bis zu 350 Personen sind an den verschiedenen Höhenstandorten stationiert. Sie müssen mitunter mehrere Tage in provisorischen Unterkünften ausharren, bevor sie abgelöst werden. Lastwagen fahren das Material während mehreren Wochen täglich auf die provisorische Helikopterbasis im Weiler Satarma (1900 M.ü.M.) bei Arolla. Die Helikopter werden nacheinander beladen und fliegen ihre Touren auf die Standorte. Deren höchster, jener auf dem Tête Blanche, auf rund 3650 Metern Höhe. Rund ein Dutzend Piloten und rund 20 Mechaniker werden für den Einsatz nach Satarma eingeflogen. Oberstleutnant im Generalstab Patrick Voutaz leitet seit neun Jahren die Basis. Er koordiniert die Flugbewegungen von einem gelben mobilen Tower aus, einem Spezialfahrzeug mit einer erhöhten Kanzel. «Satarma ist für die Logistik matchentscheidend, das logistische Herz der Patrouille des Glaciers», hält Voutaz fest.

Gesucht: Genug Betten für alle

Die Logistik an den Standorten stellen die Basen in Zermatt, Verbier und Arolla sicher. Im alten Hotel Kurhaus oberhalb des Dorfes ist die Basis Arolla eingerichtet. Dessen neuer Kommandant Cédric Dubuis war darum besorgt, dass die Vorbereitungen auf den Höhenstandorten vorangingen. «Wir müssen die Strecke sichern und den Schnee räumen, um die Aufstellung der Kontrollposten zu ermöglichen», so Dubuis. Auch war sein Team darum bemüht, dass im Tal die Rahmenbedingungen für die Teilnehmer und eingesetzten Militärs stimmten. Dies beinhaltete die Infrastruktur, wie das grosse Verpflegungszelt für das Abendessen und das Frühstück vor dem Rennen, die Einrichtung der Durchgangszone für die Langstrecke und des Startbereichs für das Kurzrennen gleich nebenan, die Transporte der Teilnehmer zum Start sowie die Beschaffung von Unterkünften für alle Beteiligten. «Wir sind hier in einem Seitental. Ich muss Betten für 1200 Teilnehmer und Schlafplätze für unsere Soldaten finden. Das ist nicht an einem einzigen Ort möglich.» Die Armeeangehörigen wurden darum auf die vier Hotels in Arolla sowie auf mehrere Ferienhäuser und Pensionen verteilt.

Die Bilanz des Kommandanten PdG nach dem Rennen war positiv. Oberst Max Contesse  hob insbesondere hervor, dass die Vorbereitungsarbeiten trotz der Herausforderungen durch die schwierigen Wetterverhältnisse planmässig abgeschlossen wurden. Dies führte er vor allem auf das grosse Engagement der Truppen zurück. Mit dem Abschluss der PdG 2018 gibt es auch einen Führungswechsel: Oberst Max Contesse, der den Stab PdG seit 2013 kommandiert hat, geht nun in den Ruhestand. An seiner Stelle übernimmt Oberst im Generalstab Daniel Jolliet, aktuell Chef Einsatz- und Laufbahnsteuerung der Armee, das Kommando.

«PdG»: Ein nationaler Traditionsanlass

Die Patrouille des Glaciers («PdG») ist der bedeutendste Wettkampf im Ski-Bergsteigen der Welt. Sie findet alle zwei Jahre statt und ist der grösste Einsatz für die Helikopter der Luftwaffe. Aus Sicherheitsgründen werden die Starts der insgesamt 1600 Dreier-Seilschaften auf zwei Renntage und zwei Strecken verteilt – ein kürzerer Parcours von Arolla nach Verbier und ein langer von Zermatt nach Verbier. Bei der Ausgabe 2018 waren rund ein Sechstel der Teilnehmenden Frauen. Etwa 500 Seilschaften waren Militärpatrouillen. Diese haben bei der Verteilung der Startplätze traditionell Vorrang. Hinzu kommen gegen 50 Teams ausländischer Streitkräfte. Seit der ersten Durchführung 1943 organisiert die Schweizer Armee den Wettkampf. Er wurde ins Leben gerufen, um die Einsatzfähigkeit, Ausdauer und Widerstandkraft der Schweizer Gebirgstruppen zu demonstrieren. Nach einem Unglück mit Todesopfern 1949 wurde die PdG verboten und erst 1984 wieder aufgenommen. Die «Haute Route» zwischen Zermatt und Verbier war allerdings schon zuvor bekannt. Damals mussten die Reisenden vier Tage für die Strecke veranschlagen. Heute brauchen die schnellsten Teams für die Strecke weniger als sechs Stunden.

Bilanz 2017 der Fachstelle Extremismus in der Armee

Bern, 23.04.2018 – Die Fachstelle Extremismus in der Armee befasste sich 2017 mit 42 Meldungen und Anfragen. Vorwiegend wurden Hinweise auf mutmasslichen Rechtsextremismus gemeldet. Meldungen über mutmasslichen dschihadistisch motivierten Extremismus waren rückgängig.

Im Jahr 2017 wurden bei der Fachstelle Extremismus in der Armee 42 Meldungen und Anfragen eingereicht. Mutmasslicher Rechtsextremismus machte dabei mit rund zwei Dritteln die überwiegende Mehrheit der gemeldeten Hinweise und ersuchten Beratungen aus. Erstmals seit 2013 ging die Zahl der Hinweise auf möglichen dschihadistisch motivierten Extremismus deutlich zurück. Insgesamt lag die Zahl der Meldungen und Anfragen leicht über dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Gegenüber dem Vorjahr zeigt das Gesamtbild keine bedeutsamen Abweichungen auf. Hauptsächlich wurden Einzelfälle gemeldet. Sicherheitsgefährdende Vorkommnisse blieben aus.

Nach wie vor bilden Aufklärung und Bewusstseinsbildung einen wichtigen Grundstein der Extremismusprävention in der Armee. Die Fachstelle führte 14 Sensibilisierungs- und Schulungsanlässe durch, an welchen ca. 1‘000 Kader der Armee und Mitarbeitende des VBS teilnahmen.

weiterführende Informationen

Adresse für Rückfrage

Daniel Reist
Armeesprecher
+41 58 464 48 08

Herausgeber

Gute Bedingungen am ersten Renntag der Patrouille des Glaciers

19.04.2018 | Kommunikation Verteidigung

Rund 4800 Personen aus 28 Ländern, aufgeteilt auf zwei Renntage und zwei Strecken zwischen Zermatt und Verbier, nehmen an der diesjährigen Patrouille des Glaciers teil. In der Nacht auf den Mittwoch ist die erste Runde über die Bühne gegangen. Hinter dem hochalpinen Grossanlass steht die Schweizer Armee als Organisatorin.

 

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Rund 2000 Läuferinnen und Läufer nahmen die diesjährige Patrouille des Glaciers in der ersten Rennnacht unter die Skier.

In der ersten von zwei Rennnächten der diesjährigen Patrouille des Glaciers (PdG) sind am 17. April 319 Dreierteams in Zermatt für die Langstrecke  an den Start gegangen. Bei der Passage in Arolla kreuzten sie jene 396 Mannschaften, welche die Kurzstrecke unter die Skier nahmen. Die Langstrecke von Zermatt nach Verbier geht über 53 Kilometer und einen Gesamtaufstieg von fast 4000 Höhenmetern, vor allem in hochalpinem Gelände. Die Kurzstrecke von Arolla nach Verbier misst 26 Kilometer und umfasst 2000 Meter Steigung.

Am Ende kamen insgesamt 1840 Patrouilleure, also rund 580 Teams, in Verbier an. 112 Teams mussten aufgeben oder wurden disqualifiziert, weil sie die Zeitvorgaben überschritten. Die erste Rennnacht auf der Langstrecke gewann das Team SC Goms mit Matthias Imsand, Markus Julier und Yanick Gundi in 7 Stunden und 7 Minuten. Das beste Damenteam war das Walliser «Team Raiffeisen F1» mit Emily Vaudan, Anne Favre und Vanja Kistler. Das beste Trio in der Kategorie Militär war das Team Heida, ebenfalls aus dem Wallis, mit den Soldaten Achim Zimmermann, Daniel Stoffel und Stefan Kreuzer auf dem neunten Gesamtrang.

Durchführung wäre ohne die Armee unmöglich 

Die diesjährige, 21. Patrouille des Glaciers war von den aussergewöhnlichen Schnee- und Wetterverhältnissen dieses Winters sowie von den hohen Temperaturen in der Rennnacht selbst geprägt. Die Nullgradgrenze war erst auf 3600 Meter erreicht, es herrschte Lawinengefahr der Stufe drei. Die Vorbereitungen hatten mehrere Wochen gedauert und forderten die eingesetzten Truppen sehr stark. «Nur dank einem unermüdlichen und motivierten Einsatz der militärischen und zivilen Helfer konnten wir den Plan einhalten», wie der Kommandant PdG, Oberst Max Contesse, an der Medienkonferenz vom Dienstagnachmittag sagte. «Die Sicherheit ist das wichtigste», betonte Contesse weiter. Und damit war die Sicherheit sowohl der Teilnehmer wie auch der insgesamt 2000 Armeeangehörigen gemeint, welche an verschiedenen Standorten im Wallis und mit unterschiedlichen Funktionen die Durchführung der Patrouille des Glaciers erst ermöglicht haben.

Eine besonders grosse Rolle spielten die Lufttransporte vom Stützpunkt Satarma bei Arolla aus. Drei Superpumas und vier EC-635-Helikopter flogen während fast vier Wochen jeden Tag das militärische Personal ein und bestückten die Posten. Anschliessend flogen sie Tonnen für Tonnen Material auf die vielen kleineren und grösseren Standorte. Die Vorbereitungen seien nicht einfach gewesen. «Das Wetter ist halt, wie es ist. Doch unsere Helikopterpiloten sind auch für schwierige Bedingungen ausgebildet und kommen damit klar», sagte Oberstleutnant Patrick Voutaz, Kommandant der temporären Helikopterbasis.

Die Aufbauarbeiten konnten schliesslich rechtzeitig abgeschlossen werden. Das Rennen fand auf einer gut präparierten Strecke bei guten Wetterbedingungen statt. Die Läufer zeigten sich zufrieden mit den idealen Bedingungen und bedankten sich bei den Organisatoren. Trotz der schwierigen Wettverhältnisse hätten sie gute Bedingungen für das Rennen vorgefunden.

Für die Nacht vom Freitag, 20. April auf den Samstag ist der zweite Durchgang mit denselben Strecken vorgesehen. Eingeschrieben sind 460 Teams mit Start in Zermatt und 407 ab Arolla. Das Kommando der PdG hat den Start wegen der erwarteten hohen Temperaturen aus Sicherheitsgründen an beiden Standorten um eine Stunde vorverschoben. Somit findet der erste Start in Zermatt um 21 Uhr, in Arolla um 2 Uhr statt.

Die Armee hat 2017 5,57 Millionen Diensttage geleistet

Bern, 12.03.2018 – Die Angehörigen der Schweizer Armee leisteten im vergangenen Jahr 5,57 Millionen Diensttage, rund 350’000 Diensttage weniger als 2016. Diese Abnahme ist vor allem auf den Wegfall des dritten RS-Starts zurückzuführen. 211‘865 Diensttage wurden in Einsätzen und für Unterstützungsleistungen erbracht. Die Truppenaufwände beliefen sich auf 199,9 Millionen Franken.

Im Jahr 2017 wurden in der Schweizer Armee 5’569’005 Diensttage geleistet. Gegenüber dem Vorjahr (5’918‘334) wurden damit 349‘329 Tage weniger absolviert. Die Abnahme ist auf den Wegfall des dritten RS-Starts zurückzuführen.

Weniger Diensttage in Einsätzen

In Einsätzen und für Unterstützungsleistungen hat die Schweizer Armee im vergangenen Jahr 211‘865 Diensttage geleistet (Vorjahr: 236’368). Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass ein subsidiärer Sicherungseinsatz weniger geleistet wurde (2016: Eröffnung des Gotthard-Basistunnels). Der Beitrag der Armee im Rahmen von Unterstützungsleistungen gemäss der «Verordnung über die Unterstützung ziviler oder ausserdienstlicher Tätigkeiten mit militärischen Mitteln» (VUM) ist mit 33‘442 Manntagen im Vergleich zu 2016 (31’339) leicht angestiegen. Für subsidiäre Sicherungseinsätze wurden im letzten Jahr insgesamt 63‘403 Diensttage geleistet (Vorjahr: 90’652).

Der Leistungsumfang bei den Friedensförderungsdiensten im Ausland liegt mit 114’078 Diensttagen im gleichen Rahmen wie im Vorjahr (114’318). Für die militärische Katastrophenhilfe wurden im letzten Jahr 464 Diensttage erbracht (Vorjahr: 45). Für den Assistenzdienst im Ausland wurden 2017 in drei Einsätzen in Montenegro, Portugal und Italien 478 Diensttage geleistet (2016: 14).

Im Rahmen des Luftpolizeidienstes hat die Schweizer Luftwaffe 36 (2016: 26) «Hot Missions» (Interventionen) geflogen. Zudem wurden 292 (2016: 337) «Live Missions» (Kontrolle von Staatsluftfahrzeugen) durchgeführt.

Weitere Kennzahlen

Die Truppenaufwände (Sold, Verpflegung, Unterkunft, Transporte, Dienstleistungen, Land- und Sachschäden) schlugen 2017 mit 199,9 Millionen Franken zu Buche, 7,3 Millionen Franken weniger als im Vorjahr (207,2 Mio. Franken).

Adresse für Rückfrage

Stefan Hofer
Armeesprecher
058 463 37 41

Herausgeber

SOG begrüsst Planungsbeschluss zur Luftverteidigung

Bern, 9. März 2018 – Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) begrüsst den heute vom Bundesrat gefällten Planungsbeschluss zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge und der bodengestützten Luftverteidigung. Der Entscheid überrascht nicht und ist ein gangbarer Weg. Das Volk kann über das fakultative Referendum den Grundsatzentscheid des Bundesrates bewerten. Danach müssen Typenwahl und Anzahl Jets jedoch in der alleinigen Kompetenz des Bundesrates bleiben.

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Inspektionen: Zwischen Farce und Realität

Inspektionen dienen einerseits zur Überprüfung des Ausbildungsstandes und andererseits zur Kontrolle der Grund- und Einsatzbereitschaft. Diese Richtlinie hat sich vom Zeitalter des Soldatenwesens bis heute fortgesetzt, wobei uns die Geschichtsschreibung verdeutlicht, dass bei Inspektionen der Grat zwischen Farce und Realität sehr schmal sein kann …

Artikel ASMZ, erstellt durch Oberstlt i Gst Robert-Peter Eyer

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